kline.gif
 
 
Home
Termine
Gewaltfreie Kommunikation
Moderation
Partizipation
Coaching und Mediation
Fragekunst & Spiele
Über uns
Referenzen
Anfrage/Anmeldung
Soziokratie – The Next Step?



Einführungsseminare in die Soziokratische Methodik

Informationen und Seminartermine finden Sie unter folgendem Link:
http://www.soziokratie.de/0000.htm


Informationen zu Soziokratie
Ursprung: Der Begriff Soziokratie ist von den Lateinischen und Griechischen Wörtern socius (Begleiter) und kratein (regieren) abgeleitet. Der französische Philosoph Auguste Comte (der auch das Wort Soziologie schuf) prägte 1851 das Wort sociocratie. Später wurde der Begriff vom US-amerikanischen Soziologen Lester Frank Ward in einem Papier benutzt, das er für die Penn Monthly 1881 verfasste. Noch später wurde Soziokratie von dem Niederländer Kees Boeke verwandt, der das Konzept auf den Bereich der Bildung anwandte.

Funktionsweise: Mitte des 20. Jahrhunderts aktualisierte Kees Boeke die Ideen von Ward und erweiterte sie erheblich. Boeke sah Soziokratie (Niederländisch: Sociocratie) als eine Form der Regierung oder des Managements an, die von einer Gleichberechtigung der Individuen ausgeht und auf dem Prinzip der Zustimmung beruht. Diese Gleichberechtigung wird im Unterschied zur Demokratie nicht durch den Grundsatz "Ein Mensch - eine Stimme" verkörpert, sondern durch den Grundsatz, dass eine Entscheidung nur getroffen werden kann, wenn niemand der Anwesenden einen schwerwiegenden und begründeten Einwand dagegen hat.
Soziokratie gibt der Mehrheit in Gruppenentscheidungsprozessen weniger Macht und dem Einzelnen mehr Macht als die Demokratie. Daher wurde sie von ihren Begründern als der nächste Schritt nach der Demokratie gesehen. Die Erfordernis eines Konsenses würde sie anfällig für politische Lähmung machen (außer in kleinen, homogenen Gruppen): Ein Mensch kann mit einem entschlossenen begründeten Einwand jede Entscheidung blockieren. Um dieses Problem zu verringern, wird nicht gefragt, ob jeder zustimmt, sondern ob jemand dagegen ist (was eine psychologische Hürde erzeugt). In einigen Formen der Soziokratie reicht eine bloße Missbilligung des Antrages nicht aus, sondern man muss ein triftiges Argument vorbringen. Soziokratie beruht daher nicht auf dem Konsensprinzip, sondern auf dem Prinzip des Consens (Einverständnis), was bedeutet, dass sich nicht alle Teilnehmer einig sein müssen.

 
  Kontakt Raum Bern
033 243 55 05
info@hrcomm.ch
webdesign by openconcept