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Der Zukunftsrat (auch als Bürgerrat bekannt)

Wie können wir als Organisation oder als Region Antworten und Lösungen finden, die effizient und nachhaltig sind sowie das ganze "System" miteinbeziehen? Der Zukunftsrat ist eine schlichte Beteiligungsform, die zwar noch jung ist, jedoch schon vielfach umgesetzt wurde und beeindruckende Ergebnisse geliefert hat.




Die Stufen des Zukunftsrat-Prozesses:
  1. Verantwortliche, Stakeholder und Prozessgestalter treffen sich und bereiten die Ausgangsfrage und ein Informationsblatt zur Ausgangslage vor.

  2. Die breitere Bevölkerung wird über eine Online-Partizipationssoftware einbezogen. Die Meinungsspektrum wird visualisiert und wo bereits Konsens herrscht.

  3. 12-15 Personen werden nach einem Zufallsverfahren ausgewählt - der Zukunftsrat arbeitet an einer wichtigen Fragestellung und fasst ihre Erkenntnisse und Lösungsvorschläge zusammen. Zu Beginn des Prozesses wird die Ausgangslage sowie die Ergebnisse der Online-Beteiligung von neutralen Experten zusammengefasst;

  4. die Ergebnisse werden im Rahmen eines Zukunftscafés den Stakeholder und der Öffentlichkeit (oder Belegschaft) vorgestellt und miteinander vertieft und ergänzt;

  5. Stakeholder und Veranstalter treffen sich und werten die Ergebnisse aus und koordinieren die Umsetzung;

  6. über das Gesamtergebnis wird schriftlich, virtuell und persönlich informiert.

Warum Zufallsauswahl?
Politiker/-innen vertreten häufig bestimmte Interessen, Experten haben Know-How und die Bevölkerung das Know-Why. Bei der Zufallsauswahl sind die Chancen höher, dass wir das Erfahrungswissen und die erwünschten Werte der Bevölkerung in Bezug auf ein relevantes Thema ermitteln können.

Die Moderationsmethode "Dynamic Facilitation"
Diese Moderationsweise ermöglichst einen verteidigungsfreien Raum und sie nutzt die unterschiedlichen Perspektiven als Ressource zur Entwicklung eines Gesamtbildes und von oft überraschenden Lösungen. Es entsteht Meinungsbildung dadurch, dass neue und unterschiedliche Perspektiven genutzt werden. Bei Debatten kommen Menschen mit einer fertigen Meinung in den Raum und meistens gehen sie auch mit der gleichen nach Hause. Für mehr zur Moderationsmethode: Link

Der Zukunftsrat für Gemeinden, Städte und Regionen:

bringt Anliegen und Bedürfnisse der BürgerInnen in Erfahrung
– bezieht die Bevölkerung konstruktiv zu relevanten Themen ein
– löst festgefahrene Standpunkte oder Dilemmas auf
– erarbeitet konstruktive Empfehlungen und Perspektiven
– realisiert Projekte in Abstimmung mit der Bevölkerung
Für mehr Infos:
www.derzukunftsrat.ch

Der Zukunftsrat für Unternehmen und Organisationen:

ermöglicht aus unterschiedlichen Perspektiven Kreativität zu generieren
unterschiedliche Meinungen werden als Stärken sichtbar
Offenheit und Vertrauen steigen
Lösungen sind nachhaltig.




FÜR INFORMATIONEN UND ANFRAGEN:
kontaktieren Sie bitte Martin Rausch unter martin.rausch@hrcomm.ch oder Tel. +41 (0)33 243 55 05




BEISPIELHAFTE PROJEKTE

VORARLBERG - BÜRGERRAT ZUR FLÜCHTLINGS- UND ASYLPOLITIK
> Zum Ansehen des Videos bitte auf das Bild klicken.
Der Zukunftsrat an einem Beispiel zum Thema "Flüchtlingspolitik" in Vorarlberg Österreich. In Vorarlberg wird der Zukunftsrat "Bürgerrat" genannt. Der landesweite Bürgerrat wurde von der Landesregierung einberufen, um die Stellungnahme der Vorarlberger Bevölkerung zur Flüchtlingspolitik zu erhalten. Hier der Film in English.



Der Verlauf und die Ergebnisse sind in der Dokumentation ersichtlich und unten auf folgender Seite zu finden: bit.ly/1gm6C8G
Das Büro für Zukunftsfragen in Bregenz Vorarlberg erhielt einen nationale Anerkennung für die Gestaltung und Durchführung dieses Bürgerrates: Link


DEUTSCHLAND - DAS BUNDESUMWELTMINISTERIUM ORGANISIERT SECHS BÜRGERRÄTE
Vor dem Hintergrund der UN-Nachhaltigkeitsziele erarbeitete das Bundesumweltministerium das dritte Umweltprogramm in der Geschichte der deutschen Umweltpolitik. Damit der Wandel in eine nachhaltige Gesellschaft gelingt, wurden Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe von Bürgerräten und anschliessenden Bürgerumweltforen beteiligt. Um zur Ergebnis-Webseite zu gelangen bitte auf das Bild klicken und hier, um zum Video zu gelangen, das den Gesamtprozess veranschaulicht.
























BUCH - Sachbuch des Monats der Süddeutschen Zeitung



Not in my backyard versus Mitsprache für alle.
Nur mit der Weisheit der Vielen können die drängenden Fragen der Zukunft gelöst werden. Die vierte Gewalt, die Konsultative, ist ihr Sprachrohr. Unsere Demokratie wird nicht mehr ohne sie auskommen können.

Demokratie in der Krise? Politikverdrossenheit allerorten? Verhöhnung und Wut der Bürger wie bei Stuttgart 21? Das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen fordern immer mehr Bürger Mitspracherechte und Gestaltungsmacht. Großprojekte wie die Energiewende bedürfen der Unterstützung aller, und dazu müssen auch tatsächlich alle im Vorhinein einbezogen werden. An vielen Orten beratschlagen engagierte Bürger nun zum Beispiel über den Trassenverlauf von Stromleitungen. Noch viel zu selten, aber immer häufiger findet eine breite und tiefgehende Konsultation der Bürgerschaft statt, bevor Gesetze entwickelt und beschlossen werden. Wir sind mittendrin in der Beteiligungsrevolution.

Patrizia Nanz und Claus Leggewie, leidenschaftliche Streiter für Partizipation und die Demokratisierung der Demokratie, fordern die Institutionalisierung von Zukunftsräten, ein flächendeckendes Netz konsultativer Gremien von der lokalen bis zur europäischen Ebene. Sie haben mit diesem Konzept nicht nur ein wegweisendes Modell entwickelt, sondern unterstützen längst Bürger aktiv dabei, sich politische Handlungsspielräume zurückzuerobern, indem sie praktikable Vorschläge zur Lösung schwieriger Aufgaben wie die Endlagersuche oder die Flüchtlingsunterbringung beisteuern.

Die Konsultative
Mehr Demokratie durch Bürgerbeteiligung
von Prof. Patrizia Nanz und Prof. Claus Leggewie
erscheint März 2016
112 Seiten. 12 x 19 cm.
Broschiert
9,90 €
ISBN 978-3-8031-2749-5

VERLAG






 
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