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Impuls-Workshop

KULTURGESCHICHTE <> STRUKTUREN <> BIOGRAFIE > NEUGESTALTUNG?



Ich beginne meine Impulsworkshops oft mit folgenden Worten:
"Viele von Ihnen sind hier, weil sie denken, sie müssten an Ihrer Kommunikation arbeiten. Doch eigentlich geht es nicht um Sie. Es geht um das Erkennen und Verändern der Kommunikationskultur unserer Gesellschaft ..." Jede Gesellschaft hat ihre Geschichte und diese prägt auch das Kommunikationsverhalten. Sie bestimmt, worauf wir fokussieren, wie wir darüber denken, was wir sagen und wie wir es sagen.

Wir leben mit dem Vermächtnis autoritärer Strukturen, religiös und politisch. Das Wort Hierarchie bedeutet im Griechischen „Heilige Führung“ oder auch Priesteramt. Demzufolge sind die hierarchisch höher gestellten auch diejenigen, die Gott näher sind. Sie haben die Pflicht, die Menschen zu führen, ihnen zu sagen, was richtig und falsch und wer gut und böse ist. Demnach braucht es eine moralische Sprachkultur, die genau dieser Logik entspricht.



Obwohl die Zeiten autoritärer Regimes oder Kirchenstaaten in unseren Breitengraden vorüber sind, ist uns die dazugehörige Kommunikationsweise hängen geblieben. Wir urteilen erschreckend schnell. Ein solches Urteil fühlt sich an, als würde ich in eine Schublade gepresst. Die meisten Menschen haben jedoch eine „Schubladenallergie“*. Denken Sie nur an den Vorwurf: „Du bist stur!“ oder „Du denkst nur an dich!“ Selten habe ich jemanden antworten hören: „Danke dir sehr für dieses wertvolle Feedback, das hilft mir und unserer Beziehung sehr!“ Und meistens entsprechen solche Urteile auch nicht der Realität. Wir sind nicht grundsätzlich stur, sondern nur in bestimmten Situationen. Daher lösen solche Urteile meist einen natürlichen Widerstand aus oder führen mit der Zeit in eine Resignation.



O. J. Harvey von der Universität Colorado macht gar deutlich / hat herausgefunden, dass ein Zusammenhang zwischen häufigem Gebrauch von moralisch wertenden Worten und gewalttätigen Vorfällen besteht.

In diesem Impulsworkshop erfahren Sie in kurzweiliger und praxisorientierter Weise, wie in unserer Kultur kommuniziert wird und was wir dazu beitragen können, um eine konstruktive und auch achtsame Kommunikation zu gestalten.

Wie anfangs erwähnt, haben die autoritären Strukturen sehr viel damit zu tun, wie wir denken und kommunizieren.

Die entscheidende Frage ist nun:
Welche Strukturen fördern eine Kommunikation auf Augenhöhe sowie einen offenen Austausch von Informationen?

Wenn wir uns mit dieser Frage befassen, dann können wir im Alltag Abläufe gestalten, welche die Gesprächskultur, die Entscheidungsverfahren und das Lösungsverhalten positiv verändern.



Und ja, es gibt schliesslich doch noch die persönliche Ebene. Genauso wie die Geschichte einer Kultur ihre Kommunikationsmuster prägt, so prägt unsere persönliche Geschichte unsere Kommunikationsmöglichkeiten. Was macht es manchen Menschen leichter, mit Stress umzugehen oder sich klar für ihre eigene Anliegen einzusetzen?

Nur selten ist in diesem Zusammenhang die Persönlichkeit ausschlaggeben. Viel mehr ist entscheidend, was die betreffende Person in den ersten Lebensjahren erlebt hat.

Die Auseinandersetzung mit unserer Kulturgeschichte, den Strukturen und der persönlichen Geschichte als Einflussfaktoren und wie wir trotzdem die Kommunikation und das Miteinander bewusst gestalten können, das ist das Ziel und der Inhalt des Impulsworkshops.



Themenübersicht
  • Wie unsere Kulturgeschichte die Wahrnehmung, das Denken und die Kommunikation prägt
  • Strukturen prägen die Gruppendynamik und das Verhalten der Menschen
  • Biologische Einflüsse auf unser Leben und die Beziehungsgestaltung
  • Eine neue Kultur der Kommunikation und der Zusammenarbeit bewusst gestalten

Dauer
1 bis 1,5 Std.

Kosten
auf Anfrage



 
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